31.10.04

Festung Ehrenbreitstein

Die Festung Ehrenbreitstein erhebt sich 118m über dem Ort selbst. Schwer zugänglich bot das Plateau seit jeher gute Möglichkeiten zur Bewachung der Moselmündung. Zunächst stand auf dem schroffen Schieferfelsen eine Burg, die im 11.Jhd. an Kurtrier kam. Im Laufe der Zeit wurde sie, jeweils den Fortschritten der Befestigungskunst entsprechend, zu einem uneinnehmbaren Bollwerk ausgebaut, das nur zweimal im Laufe der Geschichte bezwungen wurde und zwar durch Hunger: 1637 musste sich eine französische Besatzung den Kaiserlichen ergeben, 1799 waren kurkölnische und kurtrierische Truppen gezwungen, vor den Franzosen zu kapitulieren. Diese schleiften die Festung 1801, doch baute sie Preußen im ersten Drittel des 19. Jhd. für die damals ungeehure Summe von 24 Mill. Goldgulden zur stärksten Festung des damaligen Europas aus. In den beiden Weltkriegen spielten die Anlagen keiner Rolle mehr. Sie sind heute ohne strategischen Wert, jedoch bedeutsam als Denkmal.
Führungen von der Karwoche bis Anfang Oktober täglich 10-17 Uhr, samstags auch um 11 Uhr Sonderführung. Sonderführungen über die Wasserversorgung der Festung Ehrenbreitstein nach Anmeldung, Dauer ca 11/2 Stunden. Tel: 0261/71987.

Auffahrt zur Festung
Am 31. Oktober sind wir mit unserem Besuch auf die Festung Ehrenbreitstein gefahren. Hier sitzen Karen und Klara im Sessellift. Der Sessellift ist 290 m lang und es werden 88 m Höhenunterschied überwunden.
Besucht haben uns Karen und Silas Wöllper mit ihren Eltern Jörg und Christel. Sie alle kommen aus Öschelbronn, das in den Berglen liegt. Jörg ist Mitglied im Verein für Festungsforschung und hat uns viele Einzelheiten gezeigt, die wir nicht bemerkt hätten.
Ich werde aber im Frühjahr nochmals ohne Familie hingehen, um an einer Führung teilzunehmen.



Schlosshof
Mittelpunkt der Festung ist der Schlosshof mit seiner prachtvollen Aussicht ins Rheintal mit Koblenz und der Moselmündung sowie über das Koblenz-Neuwieder Beckenhinüber zum Hunsrück mit dem Fernmeldeturm auf dem Kühkopf und zur Eifel.
Für die Kinder war dieses Flugzeug ein toller Anziehungspunkt. In den Gebäuden sind verschiedene Wechselausstellungen für Besucher zugänglich.



Deutsches Eck


Der Name rührt von der seit 1216 dort bestehenden Niederlassung des Deutschen Ordens(Deutschherrenhaus) her. In Richtung Moselmündung sieht man das 1893/97 für Kaiser Wilhelm I. errichtete Denkmal. Die krönende Reiterstatue des Herrschers wurde 1945 zerstört und 1993 originalgetreu wieder errichtet.









Gruppenbild mit Besuch aus Öschelbronn

von li. hinten: Hugo, Susi, Klara, Christel, Jörg
von li vorne: Oma, Anne Marie. Karen, Silas, Paul Christopher

An diesem Tag büßte Paul Christopher einen Teil seines Schneidezahnes ein, weil er das Fernrohr mit Kraft zu sich herunterzog und es auf der Oberlippe aufschlug. So bleibt uns der Blick auf´s Deutsche Eck in bleibender Einnerung.
Der Erbauer der Festung, General von Aster (1778-1855) ist übrigens der Urururgroßvater meiner Nachbarin.

Ende




29.10.04

Baumhaus

Unser Stelzenhaus

Endlich ist unser Stelzenhaus fertig. Die Kinder können es kaum noch erwarten, bis das Frühjahr kommt. Leider fehlt noch das Geländer um die Terrasse, aber ich denke ab April ist es wirklich bezugsfertig.

Villa Blue

Die Nachbarn haben nicht schlecht gestaunt, als nach wochenlangem Einsatz das Häuschen fertig war. Alle Freunde unserer Kinder sind schon herzlich eingeladen.

Villa Blue im Schnee



27.10.04

Holzbachtal bei Gemünden

Holzbachschlucht
Die Holzbachschlucht ist der Durchbruch des Holzbaches durch Basaltfelsen. Sie liegt zwischen dem Dapprich Hof und Gemünden. Der Holzbach hat hier auf 1km Länge den Basalt durchbrochen und ein wildromantisches Tal mit steilen Felswänden und mächtigen Felsbrocken geschaffen.



Dies war unser erster Versuch, ein Photo in unser weblog zu bringen. Wir haben die Holzbachtalschlucht vor wenigen Wochen besucht und einen schönen Sonntag verbracht. Unsere Wanderung ging vom Dapprich Hof aus. Wir verließen die schöne Hofanlage nach einer interessanten Führung und machten uns auf den Weg ins Tal.

9.10.04

Kastaniensammeln mit Martina

An diesem Wochenende besuchte uns Martina. Sie ist Klaras Patentante und lebt nun in den USA.

Kastaniensammeln an der alten Koblenzer Straße


Jeder aus Montabaur kennt die alte Allee. Dort gibt es im Herbst Scharen von Kindern, die Kastanien sammeln. Manchmal zieht es ganze Schulklassen dorthin und dann wimmelt es in den darauffolgenden Tagen nur so von Kastanienmännchen im Klassenzimmer.

Wer findet die meisten?


Hier wird gesucht...


Da bleibt nichts liegen...



Nun sind die Taschen voll!


Wir haben viel zu wenig gebastelt, aber im kommenden Jahr, da machen wir endlich unsere Kastanienketten, die dann als Herbstschmuck unter den Fenstern hängen. Vielleicht finden wir auch noch Maiskolben, die machen sich ganz gut zwischen den Kastanien. Dorothea, meine Schwester hat mir am Telefon erzählt, dass ganz in ihrer Nähe die Firma Haribo ihre Niederlassung hat. Dort konnte man im vergangenen Jahr Kastanien gegen Haribos im Verhältnis 10:1 tauschen. Die Kastanien wurden dann als Wildfutter verwendet.
Also, so wie wir gesammelt haben und zuvor gesucht und im Anschluss nach Hause geschleppt, da würde ich keine Kastanie hergeben...

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