27.6.05

Festgemauert in der Erden



Also, da möchte man Dinge ausprobieren und stößt immer wieder an seine Grenzen. Nun, mit der Zeit erschließe ich mir die höheren Weihen der Computerei, aber ich werde wohl Geduld brauchen, einige Bier und werde bitten, dass der Herr Hirn regnen läßt- aber schnell!

23.6.05

Ein Strauß im Westerwald




Hugo musste mal wieder Silageproben ziehen und brachte die Bilder mit. Ich finde, dass ein Familienausflug dorthin lohnend wäre.

St. Martin

Martin, lieber Herre,
so lass uns fröhlich sein,
heut zu Deinen Ehren und zu dem Willen Dein,
die Gäns´sollst du uns mehren
und den kühlen Wein.
Gesotten und gebraten,
sie müssen all herein!


Immer, wenn wir nach St. Martin unsere erste Wintergans mit Freunden essen, muss der Kanon gesungen werden. Die meisten tun sich schwer, aber schließlich klappt es dann doch.

Wiesbaden liegt in der Toskana




Da waren wir das erste Mal bei Patrick und Rainer in Wiesbaden. Rainers Tante war auch zu Besuch und wir hatten einen schönen Nachmittag. Anne Marie ist ganz stolz als einzige von unseren Kinderen einen Patenonkel zu haben. Obwohl wir nicht so lange bleiben wollten, gingen wir erst nach 19.30 Uhr.

Die beiden haben mir ein Geburtstagsgeschenk gemacht, versorgen mich immer mit zeitgenössischer Literatur, haben aber so ihre eigenen Gedanken dabei. Ich weiß nicht, was denen durch den Kopf geht, wenn sie mir die "Hengstparade" schenken oder "cupido". Hugo schaut dann immer ein wenig bedrückt, so als ob er sagen will: "Ich weiß nicht, ob die an mir zweifeln, wir haben doch drei Kinder."

5.6.05

Sonntag, 5. Juni 2005


Ein verregnetes Wochenende

Da grüße ich in anderen Blogs immer mit longstocking und poste hier unter westerwald, aber damit ist ab heute Schluss. Nun strumpft Pippi durch den Westerwald und der frische Wäller Wind zerzaust ihr die Locken. Ich trage nämlich schon seit Jahrzehnten keine Zöpfe mehr.

Da liegt nun ein verregnetes Wochenende hinter uns. Hugo konnte ein wenig Holz klein machen, aber unter der Plane ist noch genug für drei weitere Wochenenden. Seine Stimmung passte er dem Wetter an. Anschließend kümmerte er sich noch um unser Laptop und konnte noch kleinere Übel beseitigen, aber das gab seiner Laune den Rest. Dass man einen Rechner innerhalb von fünf Wochen zweimal einrichten muss ist ja ein starkes Stück!

Ich sollte in den kommenden Tagen die restlichen Daten überspielen und von vorne mit den Ausarbeitungen der Führungen anfangen, aber so ein bisschen bin ich schon in Sommerlaune. Vielleicht beswingt mich das auch. In der kommenden Woche ist wieder eine Stadtführung angesagt mit Kindern aus der Jugendherberge. Ich freue mich schon!

Ich habe an diesem Wochenende einen Schulaufsatz mit Klara über Wespen formuliert. Sie wird morgen ein eimergroßes Wespennest aus der Lausitz mit in die Schule nehmen und etwas über die Wespen erzählen. Zuvor haben wir aus dem Internet drei Artikel rausgelassen, die wir gemeinsam zusammengefasst haben. Ich hoffe, dass sie verstanden hat, wie man wichtige Informationen aufbereitet. Am interessantesten fand ich die Tatsache, dass ein ca. 1000 Wespen großes Volk am Tag ungefähr 500g Insektenfleisch an ihre Nachkommen verfüttert. Das entspricht der Menge, die 5-6 Meisenfamilien an einem Tag verspeisen.

4.6.05

Samstag, 4. Juni 2005

Ein Hühnerstall

Wir sind wieder da. Mein Laptop ist repariert, die Festplatte war defekt und wurde nach nur sechs Wochen Arbeitseinsatz ausgetauscht. Da hat mein armer Mann Stunden zugebracht, die Programme wieder aufzuspielen. Meine Daten sind alle weg, da hat sich acer keine Mühe gegeben irgendwas zu retten. Was ein Glück, dass ich wenigstens einiges auf dem Speicherstick hatte.
In der Zwischenzeit haben wir drei Tage in der Lausitz verbracht. Es war dort wunderschön und wir konnten ein paar Tage ausspannen bei bestem Sommerwetter. Morgen geht es wieder an die Arbeit und ich werde mein Blog aktualisiern. Dieser wunderschöne Hühnerstall ist an der polnischen Grenze zu finden. Nachschauen lohnt sich unter: Kulturinsel Einsiedel

Klettern im Park




Während der beiden Tage in der Lausitz haben wir viel gesehen. Wir sind durch einen Rhododendronpark gelaufen, haben uns durch Farben und Geruch verzaubern lassen, aber bei diesem Baum gab es kein Halten. Was ein Glück, dass unsere Kinder solche Fliegengewichte sind.

Ein echter Klapperstorch



Wir konnten Störche im Horst an verschiedenen Orten sehen, aber geklappert hatte keiner. Für die Kinder und mich war es so beeindruckend, dass wir trotz der Gluthitze stehen blieben und staunten.

Kochen



Als wir Anne Marie am letzten Tag unseres spontanen Kurzurlaubs fragten, was denn am schönsten war, antwortete sie: "Das Kochen." Ich hatte zuerst nicht verstanden was sie meinte, aber dann kam es mir. Die Kinder fingen morgens schon an, im Garten zu arbeiten. In einer eigens zusammengestellten Küche wurden Salate bereitet, Schnitzel paniert und Teller dekoriert. Das beliebteste Teil war ein Topf mit Loch. Der wurde ständig befült um unter dem "Ausguss" das Geschirr zu waschen. Unser Opa darf auf keinen Fall das Geschirr entsorgen. Nie wieder werden die Kids so herrlich stundenlang Mahlzeiten vorbereiten.

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