1.2.05

Schlittenhunderennen in Liebenscheid

Am letzten Januarwochenende gingen in Liebenscheid wieder jede Menge Gespanne an den Start. Es war das 24. Schlittenhunderennen mit Huskys, Alaska Malamutes und Grönlandhunden. Veranstalter war wie in den vergangenen Jahren die Freiwillige Feuerwehr Liebenscheid.


Warten auf das Rennen



Wir sind in einem fürchterlichen Schneetreiben dort angekommen, natürlich ohne eigenen Hund und waren erstaunt, wie viele Menschen und Hunde dort lagerten. Liebenscheid war total abgesperrt und wir konnten den Start nur zu Fuß erreichen. Die Musher mit ihren Familien waren in Wohnwagen gekommen, die Hunde hatten einen abgeteilten Hänger für sich.

Spielende Hunde



Es gab viele Hunde zu sehen, natürlich haben uns die kleinsten sehr gefallen und wir kamen kaum von dem schönen Anblick los.

Hunde warten auf´s Rennen



Viele Hunde warteten in den Anhängern, aber einige lagen auch an der Kette im Schnee. Es war erstaunlich, wie ruhig und friedlich es zuging.Der Eintritt kostete pro Person 3Euro, Kinder die Hälfte. Das Parken war ziemlich abenteuerlich, fuhr doch ein Schlepper mit Frontlader vor uns auf den verschneiten Acker und ein Feuerwehrmann wies uns an, hinterher zu fahren. Aber wir sollten später wieder raus kommen.

Vor dem Start



Am Start selbst war es nicht so ruhig, die Tiere wollten unbedingt losrennen und die Musher hatten ihre liebe Not, die Hunde zu halten. Es gab verschiedene Kategorien, in denen gestartet wurde. Veteranenrennen waren vielleicht nicht so schnell, aber das Zusammenspiel von Hundeführer und dem Gespann war beeindruckend.

Am Start




Ziel



Am Ziel wartete immer jemand, der das Gespann und den Hundeführer in Empfang nahm. Eine Belohnung für die Tiere war selbstverständlich.

Vor dem Wohnwagen



Für empfindliche Nasen war der Ausflug nichts.Zwischen den Wohnwagen roch es stark nach Hundekot und rohem Fleisch, aber das gehört wohl dazu. Wir haben unseren Tag mit Grönlandfeeling jedenfalls genossen und werden wohl wieder nach Liebenscheid finden. Es lohnt sich allerdings, die genauen Termine der Rennen zukennen, damit man im Frost nicht stundenlang warten muss.


Väterchen Frost



Auf dem Rückweg haben wir den Kerl an der Regenrinne gesehen. Wir sind sicher, dass der im kommenden Jahr nicht mehr zum Einsatz kommen kann...


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